Gruppen für Trauernde,
die ihren Partner verloren haben
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem derer, die mir nahe sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich tot entlang,
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt mich halb so wie das Bleiben.
Der weiss es wohl, dem Gleiches
widerfuhr;
Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.
Maschka Kaleko
Wenn die geliebte Partnerin,
der vertraute Partner
gestorben ist, verlieren wir oft
den Boden unter den Füßen
und unser eigenes Leben
gerät ins Schwanken.
In einer Umwelt,
die Tod und Trauer
vielfach verdrängt
und auf Funktionieren
ausgerichtet ist, erfahren wir,
wie schwer es ist, der Trauer
Zeit und Raum zu geben.
Im geschützten Raum von
kleinen begleiteten Gruppen
treffen sich Menschen,
die ihren Partner verloren haben,
um sich mit der eigenen Trauer
auseinanderzusetzen.
Hier dürfen die wechselnden Gefühle
von Verzweiflung und Angst,
Traurigkeit und Wut,
Schuldgefühlen und Selbstzweifeln
gezeigt und gelebt werden.
und –teilnehmerinnen können
beim Erzählen und Zuhören
Verbundenheit und Entlastung
erleben, und entdecken,
mit ihren Gefühlen und
inneren und äußeren Erfahrungen
nicht alleine zu sein.
jeden 2. und 4. Dienstag im Monat
10:00-12:00 Uhr
jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat
19:00-21:00 Uhr
jeden 1. und 3. Freitag im Monat
19:00-21:00 Uhr
Samstag nach Absprache
Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V.
Bogenstraße 26, 20144 Hamburg
Verkehrsmittel
U-Bahn:
Linie U2 und U3 bis „Schlump“
Bus:
Linie 5 bis „Bezirksamt Eimsbüttel“
Linie 115 bis „Bezirksamt Eimsbüttel“
Linie 4 bis „Bundesstr:“
Dienstags: Ute Arndt
Donnerstags und Freitags:
Ulla Engelhardt
Samstags: Annika Schlichting
Tel.: 040-36111683 (ITA-Büro)
Erstgespräche
Für Erstgespräche erbitten wir eine Spende von 10-20 €