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Übersicht der ITA-Angebote |
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Die Erde braucht Trauernde. ITA möchte den Themen Tod, Sterben und LebensTrauer Aufmerksamkeit geben und Betroffene und ihre Helfer unterstützen. Einzelheiten dazu siehe Trauerarbeit. Gruppenangebote Das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V. bietet Menschen in Trauersituationen die Teilnahme in folgenden Gruppen an und nimmt auch im Laufe des Jahres gerne neue Teilnehmer in diese Gruppen auf: Eine Ausnahme davon ist die Suizid-Gruppe, welche jeweils als Jahresgruppe arbeitet. Männergruppe
- für Männer, die einen nahen Menschen verloren haben Einzelheiten siehe Gruppenangebote / Einzelberatung ITA-Flyer Das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V. hat die Schwerpunkte seiner
Arbeit in einem Flyer dokumentiert . Seminarplanung Im Oktober 2009 startete der zweite Zug einer 2-jährigen Ausbildung von TrauerbegleiterInnen für Kinder und Jugendliche. Der Ausbildungs-Zyklus ab 2011 ist bereits ausgebucht. Voranmeldungen für den nachfolgenden Zyklus werden bereits jetzt gerne entgegen genommen. Die Trauerbegleiter-Ausbildung 2011 / 2012 hat nur noch eine warteliste. Bitte melden Sie sich baldmöglichst an, sofern Sie an diesem Zyklus teilnehmen möchten, der mit dem Einführungs-Wochenende am 14.-16.1.2011 startet. Voranmeldungen für den nachfolgenden Zyklus werden bereits jetzt gerne entgegen genommen. |
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ADE |
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Das Leben mit einem an
Demenz erkrankten Menschen ist für die ihm nahestehenden Bezugspersonen
mit einem langen und schmerzvollen Abschiednehmen verbunden.
Auf Verluste reagieren Menschen mit Trauer, einem komplexen, emotionalen Geschehen. ITA verfügt über langjährige Erfahrungen in der Begleitung Trauernder und in der Entwicklung von Beratungs- und Begleitangeboten zum Leben mit Verlusterfahrungen. Eine wissenschaftliche Abhandlung zu Verlust und Trauer von Angehörigen Demenz Erkrankter hat die Fachhochschule Magdeburg --Stendal 2010 veröffentlicht. Ab 2010 bietet das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V. Trauergruppen und Seminare für Menschen an, die mittelbar oder unmittelbar mit Demenz Erkrankungen konfrontiert sind. Diese Angebote sind speziell auf den Umgang mit Trauer ausgelegt und richten sich an Angehörige Demenz Erkrankter sowie an helfende und pflegende Berufsgruppen. Herbstnebel
3.-5.12.2010 - ein Seminar-Angebot an Angehörige Demenz
Erkrankter (hier der Flyer) Eine ITA Gesprächsgruppe "Verlust und Trauer" für Angehörige von Demenz Erkrankten startet ab 13.10.2010. Interessenten melden sich bitte im ITA-Sekretariat. Auch für eine Gruppenteilnahme gelten die Ausführungen betr. Zuschußmöglichkeiten. Bei Rückfragen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Tel. (ITA-Büro) 040 - 36 11 16 83 |
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ITA Seminarangebote |
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Wir geben Ihnen ab diesem Jahr die
Gelegenheit, neben den in 2010 noch laufenden Seminarangeboten möglichst frühzeitig
unser geplantes Seminar-Programm für das Jahr 2011
kennenzulernen. Auch wenn einige Details zu einzelnen Seminaren noch
nicht festliegen, so können Sie doch bereits jetzt die Idee der Seminare aufnehmen und ggf. prüfen, ob Ihnen
ein Termin paßt.
Vorläufige Anmeldungen werden bereits heute entgegengenommen. Die
bisher festgelegten Seminarangebote für 2011 finden Sie unter Seminare. Für
das auslaufende Jahr 2010 empfehlen wir Ihre besondere Aufmerksamkeit für die folgenden
Veranstaltungen |
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Das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V. bietet derzeit folgende Gruppen / Einzelberatung an Partnerverlust: Trauerbegleitung nach dem Tod des Partners / der
Partnerin Spuren Deines Lebens Verlust
und Trauer Männer
können trauern - Männer trauen sich Suizid-Gruppe
- Wie soll ich damit weiterleben? Erstgespräche
/ Einzelgespräche / Einzelberatung Sprechstunde
für Trauernde als erster Kontakt |
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Trauerarbeit |
Ursprung, GeschichteDem Thema Tod und Sterben begann in den achtziger Jahren
mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zuteil zu werden. Die Evangelische
Akademie Nordelbien in Hamburg reagierte mit Seminarangeboten. In den
Veranstaltungen wurde erstmals die Frage gestellt: "Was tut ihr für
trauernde Eltern?"
Die ursprünglichen Selbsthilfegruppen wurden zu dauerhaft begleiteten
Gruppen. Die Erde braucht Trauernde"Gesegnet sind die Trauer tragen. - Wenn die
Toten sich ausruhen vom Totsein, dann stehen sie auf und singen -
dieser Satz findet sich in einer alten und weisen Trauerbegleitung.
Die Verstorbenen sind nicht so weit weg, dass sie nicht zum Singen kommen
könnten. Zwischen Tod und Leben gibt es eine schmerzliche Lücke, aber
keine eiserne Tür, die nur in eine Richtung zu durchschreiten wäre.
Beide Welten sind durchlässig. Lebende und Verstorbene können gemeinsam
ihre Stimmen erheben und da sein. Doch wer vermag diesen Zusammenklang zu
hören? Die Trauernden auf dieser Erde haben "Organe", mit denen
sie hören, was kein Ohr sonst zu hören vermag. Sie haben Augen, mit
denen sie wahrnehmen, was kein Auge je gesehen. Gesegnet sind die
Trauernden, denn diese Erde braucht sie." Trauern ist Leben in SeelentiefeEs mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, dass die Erde die Trauernden brauchen soll, wo doch - das wird niemand bestreiten - gerade Trauernde unseres besonderen Mitgefühls und unseres Beistands bedürfen. Der zweite Blick auf den Text enthüllt uns seine besondere Botschaft: Trauernde sind in ihren Schmerzen um den Verlust eines geliebten Menschen jener Abwehr entkleidet, die uns gewöhnlich im Alltag allen möglichen Beschäftigungen nachgehen lässt und uns hindert, das, was im Innern und in der Tiefe unserer Seele geschieht, wahrzunehmen. Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, werden wir im tiefsten Inneren unserer Seele verletzt und erleiden Schmerzen, die nahezu unerträglich sind. Zuerst versuchen wir, diese Schmerzen irgendwie zu überleben, bis wir uns traue(r)n, mit ihnen zu leben. Trauern ist ein Leben in der Seelentiefe, und Trauernde konfrontieren ihre Mitmenschen mit der Existenz dieser Tiefe. Sich auf diese Seelentiefe einzulassen, ist in unserer modernen Welt nicht besonders populär. Wo ist der Raum und die Zeit, sich nach innen zu wenden, auf die Stimme unserer Seele zu hören, zu fragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Trauernde Menschen verkörpern diese Fragen und geraten damit nicht selten in eine Isolation in unserer Gesellschaft. Oft müssen sie sich in der Berufswelt größte Mühe geben, ihre Trauer zu verbergen. |