Dr. phil. Claudia Heinemann

Diplompsychologin, Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) mit Fachkundenachweis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychoonkologin (WPO), Seminarleiterin und Supervisorin an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten

 

Claudia Heinemann studierte in Marburg und Hamburg Psychologie. Im Fachbereich Psychologie wurde sie spieltherapeutisch ausgebildet. Während des Studiums machte sie eine fünfjährige Gestalttherapieausbildung, die besonders für die eigene Entwicklung maßgebend gewesen ist. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes arbeitete sie in verschiedenen Beratungsstellen, überwiegend therapeutisch mit Eltern und Kindern. 2003 schloss sie die Zusatzausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin ab, gleichzeitig mit dem Fachkundenachweis für Kinder- und Jugendliche. 2014 schloss sie ihre Dissertation an der Universität Hamburg - Fakultät für Psychologie ab.
Von 2002 bis 2010 arbeitete sie in der Beratungsstelle ‘phönikks – Familien leben mit Krebs’, in Hamburg. Dort behandelte sie Familien, in denen ein Elternteil oder ein Kind an Krebs erkrankt und/oder verstorben war.

„In dieser Zeit lernte ich viel über die Schwere einer chronischen, lebens-bedrohlichen- beendenden Erkrankung, aber auch über die Kraft und Lebensfreude meiner großen und kleinen Patienten. Jeder Mensch  findet seine eigenen Wege um mit dem Schmerz, dem Unbegreifbaren umzugehen. Manchmal ist ein/e Begleiter/in auf diesen Wegen eine gute Stütze. Respekt und mein Staunen vor den einzigartigen Schritten der Menschen, die ich begleite sind meine wichtigsten Begleiter für diese Arbeit.“

Seit Sommer 2010 arbeitet sie in ihrer psychotherapeutischen Praxis in Hamburg-Berne mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bei pönikks ist sie weiterhin als Mitarbeiterin tätig (Beratung zum Thema krebskranke Eltern). In einem HamburgerBestattungsinstitut leitet sie seit 2015 regelmäßig stattfindende Trauergruppen für Erwachsene. Frau Heinemann ist seit 15 Jahren in Fort- und Weiterbildung tätig.

Veröffentlichungen:
Claudia Heinemann und Thomas vor der Horst (2009): Gruppenpsychotherapie mit Kindern- Ein Praxisbuch, Kohlhammer Stuttgart
Claudia Heinemann, Elke Reinert (Hrsg.) (2011): Kinder krebskranker Eltern, Prävention und Therapie für Kinder, Eltern und die gesamte Familie, Kohlhammer Stuttgart
Claudia Heinemann (2014): Kinder krebskranker Eltern, Ein Gruppenmanual für 6- bis 12-Jährige, Rüdiger Köppe Verlag Köln

Claudia Heinemann, Sabine Brütting, Anke Hennings-Huep (Illustr.) (2018):

Leos Papa hat Krebs

Karolina Stolecka-Meinert

Diplompsychologin, Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin, Systemische Therapeutin, Trauerbegleiterin für Kinder & Jugendliche (ITA), Fachweiterbildungen in den Bereichen Traumatologie,
klinische Hypnose, therapeutisches Zaubern, Kinder-Yoga, Referentin für Trauerthemen an verschiedenen Hospiz- und Palliativakademien, Gründerin und Leiterin der Kindertrauergruppe 'Anker' im Hospiz Bergstraße


Karolina Stolecka-Meinert studierte in Posen Psychologie. Anschließend schloss sie eine tiefenpsychologische Kinder- und Jugendpsychotherapeutische Ausbildung im Rhein-Main Institut ab. Die Approbation erlangte sie 2009. Berufsbegleitend absolvierte sie verschiedene Weiterbildungen in den Bereichen Traumatologie, systemische Therapie, therapeutisches Zaubern, klinische Hypnose.
Seit 15 Jahren arbeitet sie in der ambulanten Kinder-und Jugendpsychiatrie Vitos in Heppenheim an der Bergstrasse. Zusätzlich bietet Frau Stolecka-Meinert Sprechstunden im schulischen Kontext an. Im Auftrag des Jugendamtes Heppenheim unterstützt sie Kinder und Jugendliche aus Familien in prekärer Lebenssituation.

"Ich wünsche mir, dass die Kinder unserer 'Anker'-Trauergruppe bei uns einen sicheren Hafen erleben und aus diesem heraus wieder ihre persönlichen Weltmeere erobern können. Es ist mir wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen trauen zu trauern. Ich habe in der Arbeit mit den Kindern gelernt: Trauer ist zwar keine Krankheit, kann aber krank machen."

Viele Jahre engagierte sie sich ehrenamtlich in der ambulanten Sterbebegleitung. Nach der Eröffnung des stationären Hospizes Bergstrasse gründete sie dort die Kindertrauergruppe 'Anker – Ruhe und Halt finden im Sturm der Gefühle'. Dort erleben die Kinder, dass sie mit ihren Sorgen, Ängsten und Gefühlen nicht alleine sind.


 

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