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Trauergruppe nach Suizid – "Wie soll ich damit weiterleben?"

Gruppe für Erwachsene, die einen nahe stehenden Menschen durch Suizid verloren haben

Einen lieben Menschen für immer zu verlieren, ist immer furchtbar. Aber wenn dieser Mensch selber entschieden hat zu gehen, dann tauchen Fragen auf, die sich im Fall von Unfalltod oder Tod nach Krankheit nicht so stellen. Wie zum Beispiel die Frage danach, was denjenigen dazu gebracht haben mag, aus dem Leben zu gehen – häufig verbunden mit der Frage nach der eigenen Schuld.

Für Hinterbliebene nach einem Suizid ist es mehr als schwer, diese widersprüchliche Mischung des erfahrenen Verlustes, der tiefen Fassungslosigkeit, des Sich-Verlassen-Fühlens, der empfundenen Scham und den eigenen Schuldgefühlen zu ertragen. Gleichzeitig treffen sie oft auf eine Umwelt, die mit Suizid und den Gefühlen den Trauernden nicht umzugehen weiß und in der die Suizid-Hinterbliebenen sich mit ihrer Trauer ausgeschlossen fühlen.

Ab 2018 bietet das ITA eine Gruppe für Suizid-Angehörige an. Teilnehmen kann jeder, der einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren hat, unabhängig wie lange dies her ist.

Der Trauer einen geschützten Raum geben

Wir wissen aus unserer Arbeit, dass eine feste Gruppe einen gemeinsamen, sorgsam geschützten Raum für den Umgang mit der eigenen Trauer ermöglichen kann. In dieser Gruppe gibt es Raum für das Verstehen der eigenen psychischen Katastrophe, die plötzlich über einen herein gebrochen ist, auch wenn dieses Erlebnis schon länger zurückliegt.

  • Raum des Rückzugs
  • Raum des Zuhörens und der Stille
  • Raum für die Fragen ohne Antworten
  • Raum, in dem man nicht funktionieren muss
  • Raum zum Austausch mit anderen Suizid-Hinterbliebenen
  • Raum, der Wege aus der Zeit der Sprachlosigkeit eröffnen kann
  • Raum mit Zeit für die persönlichen Themen, die gerade dran sind
  • Raum, in dem Betroffene Halt erfahren können in haltlosen Zeiten
  • Raum, in dem auch die Verzweiflung und Wut ihren Platz haben dürfen
  • Raum, in dem sich Betroffene untereinander (unter)stützen können

Ein Jahr in der Gruppe begleitet sein

Die Trauerbgeleiterin Conny Jenckel und der Trauerbegleiter Johannes Antz vom ITA unterstützen als Gruppenleitung diesen Prozess als geschlossenen Jahres-Zyklus mit einem vielfältigen und kreativen Methoden- und Themenrepertoire.

Kleine Schritte auf dem eigenen Weg wagen, wenn es soweit ist

Die Begleitung der persönlichen Trauer in einer Gruppe kann den Trauernden dabei helfen, auf dem eigenen Weg kleine, behutsame Schritte zu wagen, um allmählich wieder mit den persönlichen Ressourcen in Kontakt zu kommen.

Informationen als Flyer (PDF)

Termine

Samstags von 10.00 – 17.00 Uhr (mit Mittagspause).

Beginn: 5. Mai 2018; 14. Juli; 8. September;
Trauerwochenende (Fr-So) vom 2. bis 4. November 2018
in Bad Bevensen
, zwei Termine in 2019 nach Absprache.

Kontakt und Information

Voraussetzung für die Teilnahme in der Gruppe ist ein Vorgespräch mit einem der beiden Trauerbegleiter Conny Jenckel oder Johannes Antz.

Der Erstkontakt erfolgt über das ITA-Büro. Grundsätzlich erfolgt anschließend eine telefonische Kontaktaufnahme durch die jeweilige Trauerbegleiterin, um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren. Dieses Gespräch dient sowohl dem gegenseitigen Kennenlernen als auch der Orientierung für die anschließende Begleitung (Einzelbegleitung oder Gruppenteilnahme).

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 70,- € pro Treffen für eine neue Gruppen-Teilnahme. Sie können Ihre Teilnahmegebühr entweder bar beim Treffen bezahlen oder dem Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V. auf das Konto mit der IBAN DE42 2005 0550 1237 1248 60 bei der Hamburger Sparkasse (BIC: HASPDEHHXXX) überweisen.

Für das vor der ersten Gruppenteilnahme stattfindende Erstgespräch erbitten wir eine Ihren Möglichkeiten angemessene Spende für das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V.

Falls es schwierig sein sollte, die entsprechenden Kosten zu tragen, sprechen Sie uns gerne an. Wir finden eine individuelle Lösung.

Treffpunkt

Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V.
Bogenstraße 26, 20144 Hamburg
 

Verkehrsmittel

U-Bahn:

Linie U2 und U3 bis „Schlump“

Bus:

Linie 5 bis „Bezirksamt Eimsbüttel“
Linie 115 bis „Bezirksamt Eimsbüttel“
Linie 4 bis „Bundesstraße“  

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So können Sie an ITA spenden

 
 

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