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Referenten

Gisela Peters, Dipl.-Musiktherapeutin, Hamburg
Jutta Rust-Kensa, Dipl.-Psych., Psych. Psychotherapeutin, Hamburg
Marie-Thérèse Schins, Autorin und Malerin
Ria van Heesch, Dipl.-Psych., Kinder-u. Jugendpsychotherapeutin, Niederlande


Gisela Peters

Dipl.-Musiktherapeutin DMtG
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Musik hilft heilen - unsagbare Gedanken und Gefühle auszudrücken
Trauerbegleitung durch aktive und rezeptive Musiktherapie

Die Grundlage ihrer beruflichen Qualifikation bildet die Arbeit als Erzieherin an sozialen Brennpunkten und nach dem Studium von Rhythmik und Flöte Lehrtätigkeiten an der Staatlichen Jugendmusikschule (JMS), der FH Sozialpädagogik und Musikhochschule Hamburg (HfMT).

Nach dem Abschluss zur Dipl. Musiktherapeutin (DMtG) erweitert sich die Tätigkeit in Bereichen: 

1994-2011 Klinische Musiktherapie in der Psychosomatik
Schwerpunkt: Gruppentherapie für Patienten mit Depressionen, Schmerzen, Ängsten u.a. psychosomatischen Erkrankungen.

1996-2011 Gründung und Leitung der Fachrichtung Musiktherapie für Kinder/Jugendliche und Menschen mit Behinderung als Förder- und Unterstützungsangebot an der JMS.

seit 2000 Seminartätigkeit für TBA und andere Träger in Deutschland 

In allen Arbeitszusammenhängen stehen die Begleitung und Bewältigung von Lebenskrisen und der Versuch, Veränderungen zu wagen, im Vordergrund. Die Musiktherapie hält dafür ein besonderes Beziehungsangebot bereit. Sie eröffnet gleichermaßen innere und äußere Spiel-Räume und bringt sie zum Klingen.

Beim Improvisieren mit einfachen Musikinstrumenten und der Stimme, können Menschen ausdrücken, wofür es ihnen schwer fällt, Worte zu finden. Sie werden in ihrem momentanen derzeitigen „Gestimmt-Sein“ begleitet und unterstützt. Diese „Klangsprache“ kann etwas von der Geschichte, Befindlichkeit, Angst oder Sehnsucht der Menschen verdeutlichen. Sie erleichtert es, eigene Gefühle mitzuteilen, Vertrauen zu anderen Menschen (wieder) aufzubauen oder sich einer weiteren Bearbeitung im Gespräch zu öffnen.

Das Hören von Musik und Singen von Liedern aus aller Welt bietet einerseits eine Selbstheilungsmöglichkeit und ermöglicht andererseits ein gemeinschaftliches Erleben von Leid und Freud. 

Jugendliche finden häufig einen Zugang zu ihrer Verzweiflung und eine Verarbeitungsmöglichkeit im Gestalten von freien Songs oder Musikstücken, die durch den eigenen Text, die Melodie und den Rhythmus etwas von der inneren Dynamik ausdrücken. 

Homepage: www.musiktherapie-giselapeters.de

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Jutta Rust-Kensa

Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin mit eigener Aus- und Fortbildung in Gruppendynamik und Psychoanalyse bei der Deutschen Akademie für Psychoanalyse Hamburg (Selbsterfahrungsgruppen, theoretische Seminare, Therapie- und Balintgruppen) sowie in Familientherapie

Psychologische Gesamtleitung

Ausbildungsleitung · Einführungswochenende · Gruppenleitung · Anleitung zur Arbeit mit Trauernden · Abschlusswochenende

Über mehrere Jahre studierte Jutta Rust-Kensa bei Gregg Furth die Psychologie von C. G. Jung mit dem Schwerpunkt Bildinterpretation. Gemeinsam mit Gregg Furth und Ria van Heesch führte sie Seminare in Australien, Russland, Arizona und Deutschland durch.
Hauptberuflich arbeitet sie seit 1979 in einer Erziehungsberatungsstelle: Beratung und Therapie von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Mit dem Aufbau der ersten Gruppe der verwaisten Eltern widmete sie sich der Trauerbegleitung. Fast 20 Jahre begleitete sie Gruppen in Hamburg und gestaltete themenbezogene Seminare in Bad Segeberg und Bad Bevensen. Sie ist Gründungsmitglied von Verwaiste Eltern Hamburg e.V. und war von 1993 bis 2005 stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Freiberuflich ist sie in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig mit dem Schwerpunkt Therapie mit Trauernden.
Als Gründungsmitglied des Instituts für Trauerarbeit (ITA) e.V. war sie verantwortlich für den Bereich Aus- und Fortbildung und führt seit 1993 die Trauerbegleiterinnen-Ausbildung durch. Von 2005 bis 2009 war sie die 1. Vorsitzende des Instituts für Trauerarbeit (ITA) e.V.

Ihr besonderes Interesse gilt den unbewussten Prozessen sowohl bei einzelnen Menschen als auch in der Entwicklung von Gruppen. Im Bewusstwerden sieht sie Potenzial für neue Energien und neue Wege. In der zweijährigen TrauerbegleiterInnen-Ausbildung ist sie verantwortlich für die Entwicklung des Curriculums, die Gesamtorganisation, gruppendynamische Begleitung des Gesamtkurses und die Gestaltung einzelner Einheiten.

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Marie-Thérèse Schins

Autorin und Malerin

Siebtes von zehn Kindern, Niederländerin. Abitur und Ausbildung zur Kinderbibliothekarin. Leitung der Zentralen Kinder- und Jugendbibliotheken in Nijmegen und Hannover. Seit 1974 freie Autorin, Journalistin (u.a. „Die Zeit“, „Brigitte“, „Buchmarkt“, „Eselsohr“, „Der bunte Hund“, „1001 Buch“) und Malerin in Hamburg mit Lehraufträgen für Kreatives Schreiben im Fach Sprache und Kommunikation, Kinder- und Jugendliteratur an der Hochschule HAW Hamburg. Weiterbildung in Poesie- und Schreibtherapie am Fritz Perls Institut Düsseldorf und am C.G. Jung-Institut in Zürich. Mitbegründerin des Instituts für Trauerarbeit (ITA) e.V. in Hamburg. Globetrotterin.

Veröffentlichungen:
„Es geschah an einem Sonntag. Ein Abschied”, Rowohlt 1988
„Und wenn ich falle? Vom Mut, traurig zu sein”, dtv 2001
„Ich übe für den Himmel”, Sauerländer 2007
„Eine Kiste für Opa”, Aufbau Verlag 2008
„Marit, John und ein Traumschiff”, allitera Schatzkiste 2010
„Du bist noch da. Ein Erinnerungsalbum”, Walter 2010

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Ria van Heesch

Diplompsychologin

Heilen durch Malen · Einführung in die Bildinterpretation

In ihrer psychotherapeutischen Praxis in Holland arbeitet Ria van Heesch mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In den 80er Jahren lernte sie Elisabeth Kübler-Ross kennen und bildete sich bei Gregg Furth in „Heilen durch Malen“ aus. Sie leitet Seminare im In- und Ausland zur Interpretation von Bildern/Spontanzeichnungen als diagnostische und therapeutische Hilfe für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie Workshops zu Selbsterfahrung und persönlicher Weiterentwicklung auf dem Hintergrund der Psychologie von C. G. Jung. 15 Jahre lang leitete sie Kindergruppen im Rahmen der Trauerseminare für Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister. Ihre Fachkompetenz hat die Arbeit mit trauernden Kindern maßgeblich geprägt.
Anhand von Spontanzeichnungen werden Erkenntnisse vermittelt über den seelischen und körperlichen Zustand der Malenden: Was kann man Bildern entnehmen, was sagen Farben und Gegenstände aus, die Art der Raumaufteilung, die Weglassungen? Das kostbare Werkzeug der Bildinterpretation soll zugänglich gemacht werden, zumal spontane Bilder wirksame Arbeitsmittel sind. Die Auseinandersetzung mit Bildern kann den Zugang zu dem eigenen „inneren Wissen“ ermöglichen und zu einem besseren Verständnis der eigenen Person beitragen.

In unserem Zusammenhang geht es darum zu zeigen, wie durch das Malen mit trauernden Menschen neue Möglichkeiten erschlossen, wie Beziehungen hergestellt werden können, die über eine bewusste oder verbale Kommunikation hinausgehen; und auch darum, wie ein Dialog zwischen Intuition und der oft verschlüsselten und geheimnisvollen Symbolsprache der Bilder in Gang gesetzt werden kann.

Veröffentlichung Gregg Furth:
„Heilen durch Malen”
Books on Demand, 2008, ISBN 9783833475276

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