Harriet Kämper

Trauerbegleiterin

Gestalttherapeutin
Gründungsmitglied des Instituts für Trauerarbeit (ITA) e.V.

 

Betroffen durch den frühen Tod ihres Bruders, wurde sie 1991 auf die Trauerseminare
für Verwaiste Eltern und Geschwister der Evangelischen Akademie
Nordelbien aufmerksam und nach ihrer Trauerbegleiter*innen–Ausbildung (1995-1996) begleitete sie mehrere Jahre lang verwaiste Familien in Bad Segeberg und Bad Bevensen.

 

Als Trauerbegleiterin war sie hauptamtlich in einem stationären Kinder- und Jugendhospiz tätig und als Koordinatorin leitete sie zehn Jahre lang den Ambulanten
Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf (DKHV e.V.)

 

Von 2013 – 2020 leitete sie gemeinsam mit Jutta Rust-Kensa die Trauerbegleiterausbildung für das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V.


Seit vielen Jahren arbeitet sie freiberuflich zu den Themen Sterben, Tod und Trauer als Referentin in der Fort- und Weiterbildung für Hospizmitarbeiter*innen und Fachpersonal.


Mit der Haltung des Bewahrens und dem Vertrauen in die Kompetenz des Trauernden,
den jeweils eigenen Weg in der Trauer zu finden, begleitet sie trauernde Eltern in Seminaren und in der Einzelbegleitung.


2008 entstand in Zusammenarbeit mit Birgit Pfahl und engagierten Eltern ein Buch, das sich damit beschäftigt, wie das gestorbene Kind für Familien zum Lebensbegleiter geworden ist.

Veröffentlichung:
Mit Trauer leben – Hilfen für verwaiste Eltern und Geschwister
Harriet Kämper und Birgit Pfahl, Ellert & Richter, Hamburg (2008)


Johannes Antz

Trauerbegleiter beim Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V.
Studium Erziehungswissenschaften und Theaterpädagogik
Konzeptentwickler, Berater und Moderator für Workshops und Tagungen im internationallen Management Consulting (Schwerpunkt "Organisationspsychologische Themen in Veränderungsprozessen")

 

Nach vielen Jahren systemischer Beratungserfahrung in der ressourcenorientierten Arbeit mit Menschen in Veränderungsprozessen großer Unternehmen hat sich für Johannes Antz mit seiner Ausbildung zum Trauerbegleiter beim ITA 2012/2013 eine wichtige Tür geöffnet: Er hat eine Art von Haltung und Herzensbildung kennengelernt, die ihn seitdem und vor allem in seiner Arbeit mit Trauernden trägt.

Als Theaterpädagoge und Trauerbegleiter ist Johannes Antz Experte für den spielerischen und kreativen Umgang mit Wahrnehmung, das Verlassen gewohnter Kontexte und das Erkunden und Einnehmen neuer Perspektiven. Und er ist gut vertraut mit der Dynamik, die entsteht, wenn Menschen sich in Gruppen zusammenfinden.

In den letzten Jahren seiner Arbeit als Trauerbegleiter beim ITA hat er vor allem Trauernde begleitet, die Menschen durch Suizid verloren haben. Seit 2015 begleitet und unterstützt er den Trauerprozess Suizid-Betroffener in Trauergruppen, die sich über den Zeitraum eines Jahres regelmäßig treffen. Weiter führt er Fortbildungen, Seminare und Workshops für unterschiedlichste Zielgruppen und Einrichtungen zum Thema Umgang mit Tod und Trauer durch. In einem Angebot für trauernde Väter nutzt er gemeinsam mit Axel Köckritz die Natur als unterstützendes Umfeld in der Arbeit mit Trauernden. Außerdem ist er beteiligt an der Konzeption und Durchführung von Trauerseminaren in Bad Bevensen, die vom Verein Verwaiste Eltern und Geschwister angeboten werden.